Kennst du einen Job, wo es keine Urlaubstage und auch keine Krankschreibung gibt?  Ein Job wo vorausgesetzt wird, dass die Arbeitszeit 24/7 beträgt und das ganz ohne Bezahlung?
Die ständige Verfügbarkeit als Mama, Köchin, Putzfrau, Geliebte, Therapeutin, Partnerin, Krankenschwester, Chauffeurin und Lehrerin lassen immer mehr Mütter vollkommen ausbrennen.

Mütter-Burnout unterscheidet sich kaum vom „normalen“ Burnout. Früher galt er als „Manager-Krankheit“.
Mütter-Burnout ist ein tiefgreifender Erschöpfungszustand, an dem Frauen an ihre absoluten Grenzen stoßen.
Besonders betroffen vom Mütter-Burnout sind Mütter von Kindern mit einer chronischen Erkrankung, einer Behinderung oder Kinder, die verhaltensoriginell sind.
Zur Jobbeschreibung „Mutter“ kommen hier noch die ständigen Sorgen und Ängste um die Gesundheit des Kindes dazu. Krankenhausaufenthalte, Untersuchungen und Therapien fordern zusätzlich und bringen Frau an ihre Grenzen.
Irgendwann kommt dann der Punkt, wo nichts mehr geht. Aber es muss halt.
Frau muss funktionieren.
Wer kümmert sich sonst um das kranke Kind?
Besonders während der Pandemie sind viele Mütter vollkommen ausgebrannt. Auf einmal ist bei vielen jede Unterstützung weggefallen.
Die kleinen Verschnaufpausen, wenn das Kind bei der Therapie war oder der Pflegedienst für eine Stunde im Haus war, sind vollkommen weggebrochen.
Ausgebrannt, leer, kraftlos, freudlos und im Stich gelassen fühlen sich viele Mütter.
Im Arbeitsalltag gilt ein Burnout fast schon als Auszeichnung für besonders engagierte Mitarbeiter – es ist an der Zeit, dass der Mütter-Burnout genauso ernst genommen wird.

Erkennst du dich wieder?Schreib mir doch ein Mail an : office@hubertakunkel.com

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