Was ich früher falsch gemacht habe und so nie wieder machen werde!

Gerade am Weg zum Supermarkt ist mir heute eine Nachbarin begegnet. Ich habe sie im Vorbeigehen freundlich gegrüßt und sie hat laut gerufen:

„Huberta, du bist a Wahnsinn!“ Ich geb´s zu: Im ersten Moment war ich kurz irritiert, denn es klang so, als hätte ich was angestellt. 

So meinte sie zu mir: 

„Ich habe dein Buch gekauft und mein Mann liest mir jeden Abend daraus vor. Ein bisschen wusste ich ja von dir und deiner Geschichte, doch es ist echt unglaublich, was du alles erlebt hast. Ich bin zutiefst beeindruckt von deinem Weg und empfinde es als ein hoch spirituelles Buch. Wie du die Welt siehst und wie du dich gewandelt hast, einfach a Wahnisnn. Wir danken dir dafür, du berührst uns sehr und wir dürfen von dir lernen.“

Sie strahlte mich an und in ihren Augen war eine Freundlichkeit und auch Liebe zu sehen, die ich in den letzten 15 Jahren so intensiv noch nicht bei ihr gesehen hatte. Sie hatte in den letzten Jahren viele Hürden zu meistern und daher neigt sie eher zu einer DasGlasIstHalbleer-Haltung. 

Es war eine Freude, sie so strahlend zu erleben. 

Ihre Worte haben mich tief berührt und auch nachdenklich gemacht. In diesen wenigen Minuten wurde ich reich beschenkt von ihr.

Über die Jahre habe ich versucht, mich den Menschen immer dosiert zuzumuten. Ja, ich war echt lange der Meinung, dass ich eine Zumutung bin. 

Ich habe mich nicht überall geoutet, dass ich eigentlich eine sehr spirituelle Frau bin. Sei es in Meetings oder Vorstandssitzungen, hatte ich mich mit meiner „tatsächlichen“ Meinung oft zurückgehalten. Ich versuchte, Themen auszusparen, wo ich Stellung beziehen hätte müssen. Es gab nicht viele, doch einige Bereiche, wo es nicht angebracht war, eine andere Sichtweise einzunehmen. 

Du fragst dich, warum ich mich so verbogen habe? 

Ich wollte keinen Stempel aufgedrückt bekommen. Ich wollte von niemanden in die ESO-Ecke gerückt werden, die sooft stigmatisiert wurde. Es hat echt seine Zeit gebraucht, dass ich mich ganz offen artikuliert habe, ohne mich vor Konsequenzen zu fürchten. 

Ein Glaubenssatz, der vieles in meinem Leben verhindert hat und der auch dafür verantwortlich ist, dass mein Buch erst jetzt geschrieben wurde, war mal: 

„Wenn XY mitbekommt, dass ich mich so intensiv mit spirituelle Themen beschäftige, wird er/sie mich nicht mehr ernst nehmen! Wer weiß, ob die noch mit mir zusammenarbeiten möchten!“

Ja, es geht echt schnell, dass man einen Bewertungsstempel von der Gesellschaft aufgedrückt bekommt, dass merken sehr viele Menschen gerade zurzeit nur allzu deutlich. Zum Beispiel werden Begrifflichkeiten die vor zwei Jahren noch selbstverständlich und nicht Böses erahnen hätten lassen, heute fast wie Schimpfwörter benutzt.

Mir war es immer ein Anliegen, dass mich die Menschen so wahrnehmen, wie ich bin. So lange habe ich mit mir gehadert, meine spirituelle Seite auch ganz offen und allen zu zeigen. Mir war es immer wichtig, dass ich ernst genommen werde. Ich wollte nicht kategorisiert und eingeteilt werden, wie es den anderen gerade gefällt.

Du merkst schon, da waren viele Ängste wie: 

Angst nicht angenommen zu werden.

Angst was die anderen denken könnten

…und noch so viel mehr.

Wie gut, dass ich das nicht mehr praktiziere und mich heute über die obige Aussage aus tiefsten Herzen freuen kann. 

Ja, mein Buch ist auch spirituell! 

Eines der schönsten Komplimente, die sie mir machen konnte. 

Sie hat erkennen können, wie viel mehr in den Zeilen meines Buches steckt, und ich konnte sie erreichen und berühren!

Spiritualität ist für mich kognitiv nicht greifbar, sondern nur erfahrbar. Ich würde Spiritualität als Erfahrung von Transzendenz, die nicht an Dogmen oder Moral gekoppelt ist, bezeichnen. Für mich ist es eine bewusste Beschäftigung mit den Sinnfragen des Lebens, auch mit den Wertfragen des Lebens, aus der eine persönliche Ethik entsteht. 

Wie oft hört man: Du das ist mir zu esoterisch und es klingt, als würde es sich um was Merkwürdiges handeln. 

Fast so, als würde jemand mal schnell in  die Hütte gehen, dem nächsten Hahn den Hals umdrehen und ein Blutritual vollziehen.

Esoterik wird ganz schnell mal mit Spiritualität in einen Topf geworfen und da ja nix davon, wissenschaftlich zu belegen ist, kann es sich nur um Humbug handeln und ….

BÄÄÄÄÄM !!!! 

Stempel drauf! Diese Person, die das praktiziert, kann man nicht ernst nehmen!

Früher habe ich mich davon verunsichern lassen, was jemand über mich denken könnte. Es hat mich auch gekränkt, wenn eine Nachbarin meinte: „Mein Mann findet, das was du machst ist unseriös!“ Ohne zu wissen, WAS ich tatsächlich mache, alleine die Begrifflichkeit Energetikerin hat schon ausgereicht um mit Sicherheit unseriös zu sein.

Was hab ich falsch gemacht? Was mach ich sicher nicht mehr?

Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, was die Leute von mir denken könnten, wenn sie wüssten WIE spirituell ich tatsächlich bin oder ich war nicht genug spirituell für die anderen. 

Immer wieder las ich hier auf dieser Plattform, die Heldentaten von anderen Coaches. Spiritualität wurde von ihnen eigentlich schon mit der Muttermilch aufgesaugt und seit sie geschlüpft sind, tragen sie ihre Spiritualität offen nach außen. Bücher von Dr. Dispenza haben sie gefühlt schon mit 5 Jahren gelesen und sie sind so verbunden mit dem Universum , das nichts auf der Welt sie umhauen kann. Es hat sich auch eine gewisse Aroganz in Sachen Spriritualität eingeschlichen. Noch voll in 3D und so gar nicht 5D. Man machte sich schon Gedanken, das ein Beistrich andere darauf hinweisen könnte, wie Zuwenig spirituell man noch immer ist! Mag für die eine oder andere ja so sein, doch es ist nicht wichtig. Nicht wichtig für mich und sollte auch dir nicht wichtig sein.

Du merkst schon, worauf ich hinaus will? 

Es ist mir vollkommen egal, ob sich jemand an meinen Sichtweisen, meiner Ausdrucksweise stört. Es ist nicht wichtig, ob jemand meint, ich sei zu esoterisch.

Ich bin so, wie ich bin und ich bin gut so! 

Ich sage, was ich zu sagen habe. 

Ich lebe mein Leben zu 100% so, wie ich es möchte. 

Nie wieder, werde ich weniger sagen, als ich sagen möchte. 

Nie wieder werde ich mich für andere dosieren.

Ich erzähle in meinem Buch von meiner Reise zu mir. 

Zu meinen tatsächlichen ICH, das sich nicht verbiegen lässt, das sich nicht verbiegt. Neugierig? Gut so!

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